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Montag 02.10.2017 15:29:00

Sechs Amazon-Standorte wurden bestreikt

An den sechs großen Amazon-Standorten in Deutschland wurde wieder einmal gestreikt, so die Gewerkschaft Verdi in einer aktuellen Pressemitteilung. Hintergrund sei der anhaltende Konflikt zwischen der Gewerkschaft und Amazon über die Bezahlung der Mitarbeiter. In der Verdi-Mitteilung heißt es dazu: „Die Anhebungen (der Gehälter) bleiben aber deutlich hinter der Branchenentwicklung und den Forderungen der Gewerkschafter zurück“, so der Verdi-Amazon-Konzernbetreuer Thomas Voß. „Deshalb werden die Beschäftigten nicht lockerlassen und weiter versuchen, mit Streiks das Unternehmen an den Verhandlungstisch zu bringen.“ Vom Arbeitskampf sind die sechs großen Amazon-Standorte in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz betroffen. Laut Verdi würde Amazon aktuell mit seiner Anpassung deutlich hinter der für den Einzelhandel vereinbarten Anhebung um 2,3 % sofort sowie um weitere zwei Prozent im kommenden Jahr zurück bleiben. Das Unternehmen verweigert nach Angaben der Gewerkschaft die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Seit 2013 kommt es deshalb bei Amazon immer wieder zu Streiks.
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