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Montag 14.05.2018 16:05:00

Xerox geht nicht an Fujifilm

Xerox beendet die Transaktionsvereinbarung mit Fujifilm und tritt in eine neue Vereinbarung mit Icahn und Deason ein.
Foto: shutterstock_408710836
Die seit Monaten umstrittene Übernahme des US-Drucker- und Kopiergeräteherstellers Xerox durch den japanischen Fujifilm-Konzern findet nun endgültig nicht statt, dies teilte das Unternehmen am gestrigen Sonntag mit. Ende Januar wurde verkündet, dass Xerox im gemeinsamen Joint Venture „Fuji Xerox“ aufgehen solle, an dem Fujifilm die Mehrheit hält. Die Großaktionäre Carl Icahn und Darwin Deason, die jeweils mehr als 15 % der Xerox-Aktien halten, klagten dagegen und begründeten, das Unternehmen werde in dem Geschäft unterbewertet. Außerdem habe eine frühere geheime Vereinbarung die Suche nach einem anderen möglichen Käufer verhindert. Im Zuge der Neuausrichtung tauscht Xerox außerdem fünf Mitglieder der Führungsmannschaft aus. Zudem tritt Jeff Jacobson von seiner Rolle als Konzernchef zurück, sein Nachfolger wird John Visentin.
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