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Dienstag 10.07.2018 09:47:00

Betrugs-Strafverfahren bei Eika-Kerzen eingestellt

Bild: Bolsius
Das Strafverfahren gegen zwei Angeklagte wegen Betrugsvorwürfen bei der Sanierung des Fuldaer Kerzenherstellers Eika wurde jetzt eingestellt. Den beiden Angeklagten war von der Staatsanwaltschaft Fulda vorgeworfen worden, einen mittlerweile in Dubai wohnhaften Investor um einen zweistelligen Millionenbetrag betrogen zu haben, so die 2. Strafkammer des Landgerichts Fulda am Montag dieser Woche. Das Verfahren war im Dezember 2017 zunächst ausgesetzt worden, da der als Zeuge geladene Investor nicht zur Hauptverhandlung erschien. Er hatte sein Fernbleiben damit entschuldigt, nicht reisefähig zu sein. Nachdem der Anwalt des Zeugen wegen des geplatzten Prozesses sein Mandat niedergelegt hatte, war der Investor postalisch nicht mehr erreichbar. Bei Nachforschungen der Polizei stellte sich heraus, dass er in Dubai im Gefängnis sitzt. Mangels eines entsprechenden Rechtshilfeabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten stehe der Investor auf unabsehbare Zeit nicht als Zeuge zur Verfügung, begründete das Landgericht die Einstellung. Nach Auffassung aller Verfahrensbeteiligten ist ein Tatnachweis ohne den Zeugen von vornherein nicht zu führen, insbesondere deshalb, da der Zeuge im Rahmen seiner mehrfachen Vernehmungen zum Teil abweichende und widersprüchliche Angaben gemacht hat. Das Verfahren wurde mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft für beendet erklärt. Beim traditionsreichen, 1824 gegründeten Kerzenhersteller Eika gingen im Jahr 2015 die Lichter aus. Der Kerzenfabrikant Bolsius hatte Eika nach einer Insolvenz übernommen und die Betriebstätigkeit in Fulda im Frühjahr 2015 aufgegeben.

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