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Freitag 11.01.2019 11:04:00

Arbeitnehmer wünschen sich mehr Geld und Wertschätzung

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Bundesbürger wollen Arbeit und Freizeit besser trennen.
Jeder zweite Deutsche wünscht sich im kommenden Jahr ein höheres Gehalt. Dieser Karrierewunsch rangiert mit 46 % unangefochten auf dem ersten Platz. Das ist eins der Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage „Karriereziele 2019", für die im Dezember 2018 1.004 Bundesbürger befragt wurden. Über mehr Wertschätzung im Job würden sich 24 % der Befragten freuen. Dass der Chef zum Beispiel ein paar lobende Worte für erledigte Aufgaben findet, landet somit bei den Deutschen auf dem zweiten Platz der Wunschliste. Auf dem dritten Platz rangieren „sich die Zeit selbstständig einteilen zu dürfen" und eine „Fremdsprache zu lernen". Jeweils für 19 % der Bundesbürger ist das wichtig. Die Befragten interessieren sich hingegen kaum dafür, an einem internationalen Projekt zu arbeiten oder zu Terminen ins Ausland zu reisen (8 %). Auch ein Bildungsurlaub reizt sie wenig (7 %). „Es ist leichter, gute Mitarbeiter zu halten, als neue zu finden", sagt Frits Scholte, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group Deutschland. "Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels empfiehlt es sich daher, dass wirtschaftlich gesunde Unternehmen mehr Geld in die Hand nehmen, um fleißige und erfahrene Angestellte zu halten. Außerdem hilft es, wenn eine Firma eine Kultur der Wertschätzung pflegt oder jetzt zumindest etablieren will." Rund sechs von zehn Deutschen haben berufliche Vorsätze für das kommende Jahr. Der wichtigste ist, nach Feierabend besser abschalten zu können. Das gaben 37 % der Befragten an. Knapp jeder Dritte hat sich vorgenommen, die Arbeit lockerer zu sehen und sich Ärger mit den Kollegen oder Probleme mit dem Chef nicht mehr so sehr zu Herzen zu nehmen (29 %). Rund jeder fünfte Bundesbürger will weniger arbeiten, also z. B. die Stunden reduzieren, um mehr Freizeit zu haben (17 %). Eine berufliche Auszeit oder neudeutsch Sabbatical, um zum Beispiel eine lange Reise antreten zu können, planen hingegen nur 3 %.
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