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04.09.2019 12:32:28

Online-Händler noch nicht gut vorbereitet

Viele Online-Händler sind auf die starke Kundenauthentifizierung noch nicht ausreichend vorbereitet. Foto: Joachim Wendler, Fotolia.
Die starke Kundenauthentifizierung ist grundsätzlich ab dem 14. September 2019 für alle elektronischen Zahlungsvorgänge verpflichtend. Diese wird immer dann gefordert, wenn ein Kunde eine elektronische Zahlung auslösen möchte, sei es stationär am Point-of-Sale oder online. Dafür müssen zukünftig immer mindestens zwei oder drei Faktoren Wissen (z. B. PIN oder Passwort), Besitz (z. B. Smartphone) und Inhärenz (z. B. Fingerabdruck) verlangt werden. Im stationären Handel ist das Thema – anders als im E-Commerce – nicht neu. In der aktuellen Studie des Forschungsinstituts „ibi research“ an der Universität Regensburg zeigt sich, dass viele Online-Händler bisher nicht im Detail auf die neuen gesetzlichen Anforderungen vorbereitet sind und sie deshalb ihre Bezahlprozesse noch nicht angepasst haben. Für die Studie, die von Mastercard unterstützt wurde, wurden im Juli und August 2019 rund 250 Online-Händler befragt. Ein Drittel von ihnen gibt an, sich noch nicht genauer mit der starken Authentifizierung befasst zu haben, 28 % kennen die bald geltenden gesetzlichen Anforderungen bisher noch nicht. Daher haben erst 19 % die Bezahlprozesse in ihrem Online-Shop angepasst. Die vollständige Studie „Starke Kundenauthentifizierung. Der deutsche Online-Handel vor dem 14. September 2019“ steht ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung: https://ibi.de/veroeffentlichungen/starke-kundenauthentifizierung

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