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Donnerstag 30.06.2016 18:55:29

Paukenschlag bei Inter-ES: Kaut-Bullinger-Unternehmen werden Gesellschafter

Wolfgang Möbus (links), Geschäftsführer Inter-ES und Oliver Mathes, Geschäftsführer Kaut-Bullinger Unternehmensgruppe
Damit hat so schnell wohl niemand gerechnet. Die Inter-ES wird ab dem morgigen Freitag (1. Juli 2016) im Zuge einer s. g. doppelstöckigen Zentralregulierung mit der Büroring Unternehmensgruppe die vollständige Delkredereabwicklung der operativen Kaut-Bullinger-Gesellschaften übernehmen. Dazu werden die drei Gesellschaften der Taufkirchner Unternehmensgruppe – Kaut-Bullinger Bürobedarf, Kaut-Bullinger Büro-Systemhaus und Kaut-Bullinger Einzelhandel – Gesellschafter der InterES. Mit dieser Entscheidung wird Kaut-Bullinger über die zusätzliche Mitgliedschaft in der Büro Forum AG, einer Tochtergesellschaft des Bürorings, die doppelstöckige Zentralregulierung nutzen. „Kaut-Bullinger ist ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen.“, so Oliver Mathes, Sprecher der Geschäftsleitung. „Wir haben zwar in der Vergangenheit nicht immer schwarze Zahlen geschrieben, aber wir befinden uns aktuell mitten in einem Prozess der Umstrukturierung und Neuausrichtung.“ Mit einem Jahresumsatz von rund 112 Mio. Euro stellt das Münchner Unternehmen eine feste Branchengröße dar. Knapp 500 Mitarbeiter werden beschäftigt. Wolfgang Möbus, Geschäftsführer Inter-ES: „In dieser Konstellation können wir nur voneinander profitieren – eine echte Bereicherung für unsere Gemeinschaft ebenso wie für unsere rund 600 Vertragslieferanten. Darüber hinaus wird zusammen mit der doppelstöckigen Zentralregulierung über die Büroring Unternehmensgruppe die Marktbedeutung unserer Kooperationen deutlich steigen.“ Für Oliver Mathes ist aus Kaut-Bullinger-Sicht aber auch ein weiterer Punkt in der aktuellen Entwicklung ganz bedeutsam: „Nachdem in letzter Zeit viele Gerüchte über unser Unternehmen kursierten, beweist die von der Inter-ES übernommene vollständige Delkrederehaftung, dass es uns finanziell gut geht. Die Inter-Aval hat unsere Zahlen eingehend geprüft und bestätigt, dass die Substanz unseres Unternehmens wie auch die liquiden Mittel auf einer soliden Basis stehen.“ Zuletzt hatte Kaut-Bullinger in einem Lieferanten-Rundschreiben vom 20. Juni noch verkündet, dass man „ca. 400 Lieferanten vom Delkredere auf direkte Zahlung umstellen“ werde.
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